Ernährung und Körpergewicht

Wenn man das Thema Ernährung aufgreift so denkt man in erster Linie erst einmal an Übergewicht, aber auch die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist wichtig sowie eine generell gesunde Ernährung.

Übergewicht ist nicht nur ein optisches Problem, bei dem man sich eventuell nicht mehr wohlfühlt, es ist auch ein gesundheitliches Problem, da durch Übergewicht das Risiko für einige Erkrankungen ansteigt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass das Fettgewebe kein inaktives Speichergewebe ist sondern Hormone und Botenstoffe produziert so z.B. einen Stoff, der den Blutdruck ansteigen lässt. Auch eine ständig zu hohe Kohlenhydratzufuhr kann die Bauchspeicheldrüse überfordern. Auch wird ein Zusammenhang zwischen einem zu hohen Fettkonsum und der Erhöhung des Risikos für z.B. Darmkrebs oder Brustkrebs diskutiert.

Daraus folgt, dass Übergewicht die gesundheitlichen Risiken für Herz- Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Artherosklerose und Diabetes steigert.

Zur Beurteilung des Körpergewichts wird der Body Mass Index BMI herangezogen.

Dieser Wert errechnet sich folgendermaßen

 

Die Beurteilung dieser Werte erfolgt nach folgendem Schema:

Untergewicht

Normalgewicht

Übergewicht

Adipositas

unter 19 19 bis 24,9 25 bis 29,9 über30

Doch allein der BMI ist noch nicht aussagekräftig. Man stelle sich einerseits einen übergewichtigen Menschen vor und andererseits einen Spitzensportler, der kein Gramm Fett zu viel hat aber beide können ahnliche BMI-Werte haben. Deshalb sollte man zur Beurteilung des Übergewichts noch andere Werte heranziehen. Am einfachsten für zu Hause ist der Bauchumfang (gemessen direkt über dem Nabel).

Folgeerkrankungen

Frauen

Männer

Risiko mäßig erhöht über 80 cm über 94 cm
Risiko deutlich erhöht über 88 cm über 102 cm

Ein weiters Kriterium ist der Körperfettanteil. Wir messen im Rahmen unseres Programms "Leichter leben in Deutschland" ihren Körperfettanteil mit Hilfe eines Geräts welches Infrarotlicht bestimmter Wellenlänge aussendet. Es kann natürlich auch jeder sich bei uns den Körperfettanteil jederzeit messen lassen (Unkostenbeteiligung 2,50€).

Alter

 

gering

normal

erhöht

stark erhöht

BMI   unter 19 19 - 24,9 25 - 29,9 größer 30
20-39 Jahre Frauen unter 21% 21% -32% 33% - 38% größer 39%
  Männer unter 8% 8% - 19% >20% - 24% größer 25%
40- 59 Jahre Frauen unter 23% >23% - 33% 34% - 39% größer 40%
  Männer unter 11% 11% - 21% 22% - 27% größer 28%
60-79 Jahre Frauen unter 24% 24% - 35% 36% - 41% größer 42%
  Männer unter 13% >13% -24% 25% - 29% größer 30%

Viele Leute wollen etwas gegen ihr Übergewicht unternehmen und haben schon die verschiedensten Diäten ausprobiert, dies meist mit dem Erfolg, dass das Gewicht nach einiger Zeit wieder auf dem alten Stand war oder sogar höher. Dies ist darauf zurückzuführen, dass eine Diät immer eine Ausnahmesituation darstellt, die man nicht ewig durchhalten kann, da die Diäten oftmals sehr einseitig sind und man dem Körper dadurch wichtige Nährstoffe vorenthält und außerdem geht die Lebensfreude verloren. Wenn man nun diese Ausnahmesituation beendet und wieder seine normale Ernäöhrung aufnimmt, unter der man ja das Körpergewicht mit dem man nicht zufrieden war erreicht hat, so nimmt man unweigerlich wieder zu.

Die einzige Erfolg versprechende Lösung ist eine Ernährungsumstellung bei der man einmal seine Ernährungsgewohnheiten begutachtet und Umstellungen hin zu einer gesunden, vollwertigen Ernährung vornimmt. Weiterhin ist Bewegung ein wichtiger Bestandteil des Alltags, da durch Muskeltätigkeit Energie verbraucht wird und man nur abnehmen kann wenn man mehr Energie verbraucht als man zuführt bzw. sein Gewicht nur dann halten kann wenn Energieverbrauch und Zufuhr in einem Gleichgewicht stehen.

Der Energieverbrauch setzt sich aus dem Grundumsatz (= der Energieverbrauch der den Körper am Leben erhält) und dem Leistungsumsatz (=zusätzlicher Energieverbrauch für Arbeit, Sport u.s.w.) zusammnen. Der Energiebedarf liegt für eine Frau bei ca. 1800Kcal - 2200Kcal, für einen Mann bei ca. 2000Kcal bis 2500 Kcal (jeweils je nach Alter, Größe und Körpergewicht). Wichtig ist auch zu wissen, dass mit zunehmenden Alter der Energiebedarf abnimmt.

Zur Beurteilung dessen was man isst muss man wissen wieviel Energie die einzelnen Nährstoffe liefern und wieviel Energie aus diesen man dem Körper zuführen sollte.

Eiweiß ca. 4 Kcal/g ca. 15%
Kohlenhydrate ca. 4 Kcal/g ca. 55%
Fett ca. 9 Kcal/g ca. 30 %

und Alkohol ca. 7 Kcal/g was zwar kein notwendiger Nährstoff ist, aber die Energiebilanz beeinflusst.
Ein gutes Hilfsmittel ist unser Einkaufsführer, aus dem sie den Gehalt an Fett und Kohlehydraten für eine große Auswahl an Lebensmitteln ablesen können.

Wir beraten Sie gern.

 

Ernährung und Krebs

Krebs stellt nach Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache dar. Krebs ist ein vielschichtiger Prozess bei dem viele verschiedene Einflüsse eine Rolle spielen. Hier sei einmal eine erbliche Komponente genannt aber auch Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzug,  Industrieabfälle, ionisierende Strahlen. Eine große Bedeutung kommt der Lebensweise zu, werden doch laut WHO rund 30 % der Krebserkrankungen auf eine ungünstige Lebensweise zurückgeführt. Durch eine gesunde Ernährung verbunden mit ausreichender Bewegung, eingeschränkter Alkoholzufuhr und nicht rauchen lässt sich die Gefahr einer Krebserkrankung senken jedoch ein vollständiger Schutz ist nicht zu erreichen eine "Anti-Krebs-Diät" gibt es daher nicht.

Eine erhöhte Körperfettmasse und somit Übergewicht mit einem BMI über 25 erhöht mit hoher Wahrscheinlichkeit das Risiko für folgende Krebsarten

Speiseröhre

Bauchspeicheldrüse

Dickdarm

Brust (nach den Wechseljahren)

Gebärmutter

Niere

Wie Übergewicht die Krebsentwicklung beeinflusst weiss man noch nicht genau, durch Analyse von Studien kann man aber den Zusammenhang belegen.

Auch Bewegungsarmut erhöht das Krebsrisiko für Dickdarmkrebs nachweislich und für Krebs von Brust, Bauchspeicheldrüse und Gebärmutter wahrscheinlich.

Alkoholkonsum erhöht die Krebsentstehung im Verdauungstrakt wie Mund, Rachen, Speiseröhre, Dick- und Enddarm. Konsequent wäre es daher gänzlich auf Alkohol zu verzichten. Da dies sicher nicht realistisch ist, so wird empfohlen, dass Frauen täglich nicht mehr als 10g reinen Alkohol (1 Drink) und Männer nicht mehr als 20g reinen Alkohol (2 Drinks) zu sich nehmen sollten. Dabei ist der enthaltene Alkohol schädigend, die Art des Getränks (Bier, Wein oder Schnaps) scheint keine Rolle zu spielen.

Obst, Gemüse, Fleisch. Der schützende Effekt von Gemüse und Obst ist wahrscheinlich geringer als bisher angenommen, wahrscheinlich schützt ein hoher Ballaststoffanteil in der Nahrung vor Dickdarmkrebs, belegt ist allerdings, dass eine vegetarische Lebensweise das Krebsrisiko senkt. Dies mag am fehlendem Verzehr von rotem Fleisch (Schwein, Schaf, Rind und Ziege) liegen denn dafür ist belegt, dass das Dickdarmkrebsrisiko mit hohem Fleischverzehr steigt. Auch sollte auf zubereitete Produkte wie Wurstwaren selten zurückgegriffen werden, da darin oft viel Salz enthalten ist und ein hoher Salzkonsum das Risiko für Magenkrebs steigert.

Auf eines muss hingewiesen werden: Verdorbene oder verschimmelte Lebensmittel müssen entsorgt werden, da die Giftstoffe des Schimmels das Risiko für Leberkrebs deutlich erhöhen.

Erwähnen muss man noch , dass Rauchen das Lungenkrebsrisiko deutlich ansteigen lässt.  

 

Diäten

Es gibt eine enorme Anzahl von verschiedenen Diäten, die immer wieder neu im Frühjahr in den verschiedensten Zeitschriften propagiert werden. Meist werden tolle Abnehmversprechungen gemacht. Doch ist das alles eigentlich realistisch? Alle die Diäten, die die Nahrungsaufnahme nur auf einige wenige Bestandteile beschränken sind abzulehnen, da wenn die Nahrungsmittelauswahl zu stark eingeschränkt wird dies nicht lange durchgehalten werden kann und so wenn die Diät beendet wird und normal wieder gegessen wird nach kurzer Zeit der Ausgangszustand wieder erreicht wird.

Gute Diäten bieten

  • eine große Nahrungsmittelauswahl mit einer Vielfalt an Lebensmitteln
  • einen langsamen Gewichtsverlust der dann aber umso dauerhafter ist
  • eine ausreichend lange Diätdauer mit möglichst einem Lerneffekt, der einem zeigt wie man langfristig sein Gewicht halten kann

Zurück zur Figur - gut gelaunt abnehmen und gesund genießen!

Seit Jahrzehnten rollt sie unaufhaltsam, doch jedes Jahr im Frühling scheint sie schier überzuschwappen - die Diätwelle! Hat sie Sie auch erwischt? Kein Wunder, denn wer möchte jetzt nicht überflüssigen Ballast loswerden, sich leichter anziehen, Haut und Figur zeigen und beschwingt die schönste Jahreszeit erleben?

Leider hinterlässt der Winter alle Jahre wieder unübersehbare Fettpolster, die sich trotz aller Abmagerungsversuche hartnäckig halten. Wen wundert's, dass sie sich über Jahre hinweg summieren und somit das Abnehmen immer schwieriger wird. Hinzu kommt, dass wir mit zunehmendem Alter weniger Kalorien benötigen. Wer sich also jahrelang in der gleichen Weise ernährt, seine Essrationen nicht verkleinert und sich kaum sportlich betätigt, muss einfach an Gewicht zunehmen. Um dies zu verhindern, muss die Ernährung auf leichte, frische betonte Kost umgestellt werden.

Ein hoher Gehalt an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten trägt nicht nur zu einer optimalen Nährstoff- und Vitaminversorgung bei, sondern bringt die Verdauung und den Stoffwechsel richtig in Schwung. Ganz nebenbei werden Sie feststellen, dass Sie schneller satt werden und damit dem gefürchteten Heißhunger auf Süßes, der sich bisher so oft zwischendurch gemeldet hat, ein Schnippchen schlagen. Ein hoher Anteil an pflanzlicher Kost erlaubt es auch, einen vollen Teller vor sich zu haben - bei relativ wenig Kalorien. Wenn die Fleisch-, Wurst- und Käseportionen dann noch mager und nicht zu üppig ausfallen, steht den ersten Abspeckerfolgen nichts mehr im Wege. Achten Sie aber darauf, reichlich zu trinken, denn die ballaststoffreiche Kost braucht Flüssigkeit zum Quellen. Außerdem sollten Sie unbedingt mit Zucker Gesüßtes meiden und Fett sparen. Der erste kleine Gewichtsverlust spornt an und macht vielfach sogar Lust auf etwas mehr Bewegung und Sport. Nur zu, umso besser für die Figur!

Viele halten eine Diät für kompliziert und undurchführbar, weil sie dies und jenes beachten sollen und meinen, das Essen würde der Familie jetzt nicht mehr schmecken. Interessant werden da die Schlankheitspräparate aus der Apotheke, deren Wirkung beispielsweise Prominente in der Werbung mit ihrem eigenen bemerkenswerten Abspeckerfolg dokumentieren. Sicherlich, so ein Shake ist schnell gemixt und schmeckt auch gut. Um eine solche Diät viele Tage fortzusetzen, braucht es allerdings einiges an Willenskraft und viel Durchhaltevermögen, denn: Die Trinkmahlzeit muss anstatt der üblichen Mahlzeit verzehrt werden, nicht zusätzlich. Alle diejenigen, die nur wenig abspecken möchten und sich halbwegs gesund ernähren, können das mit Hilfe solcher Eiweißdrinks sehr gut erreichen. Es genügt, 1-2-mal pro Woche einen Trinktag einzulegen. Am besten lassen Sie sich von Ihrer Apothekerin oder Apotheker beraten.

Was ist nun von den Appetithemmern und Ballaststoffkapseln zu halten? Auch solche Präparate haben ihre Berechtigung, wenn sie richtig eingesetzt werden. Sie sollten auch bei diesen Produkten stets den Rat des Fachmannes, nämlich des Apothekers, einholen und sich selbstverständlich an die Packungsanweisungen halten. Diese Präparate wie auch andere Schlankheitsprodukte, die Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten, sind stets als Unterstützung einer entsprechenden Diät zu sehen und nur in diesem Zusammenhang erfolgreich. Eine Ernährungsumstellung und eine Kalorienbeschränkung sind das A und O einer vernünftigen Abspeckkur und garantieren vor allem einen lang anhaltenden Erfolg. Denn selbst wenn die Diätwelle alle Jahre wieder anrollt, Sie sollten ihr im nächsten Frühling getrost die lange Nase zeigen können!

  • Medikament vorbestellen
  • Rezepte einlösen
  • Foto senden
  • Newsletteranmeldung
  • Notdienst

Medikamentenvorbestellung

Bestellen Sie Medikamente zur Abholung vor. So haben wir diese vorrätig und Sie vermeiden unnötige Wartezeiten. In unserem Shop sehen Sie alle verfügbaren Medikamente und können Ihre Reservierung/Bestellung abschließen.

Keine Haftung für Fehler. Alle Abbildungen ähnlich. Die Angebote gelten solange der Vorrat reicht und werden in haushaltsüblichen Mengen angeboten. Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und als unverbindliche Preisempfehlung der A-plus Service GmbH. Alle Angebote gültig vom 1.06.2017 bis 30.06.2017.
* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
** Unser regulärer Verkaufspreis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.