Männergesundheit

Bei Männern und Frauen gibt es nicht nur den "kleinen Unterschied" auch in vielen gesundheitlichen Fragen gibt es den einen oder anderen Unterschied.

Das fängt damit an, dass es keinen Männerarzt gibt und europaweit nur eine Hochschule (in Hamburg) an der Ärzte durch Weiterbildung die Zusatzbezeichnung Andrologie erwerben können, auch wird der Gesundheit der Frauen von öffentlicher Seite wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Aber nicht nur diese äußeren Dinge stellen einen Unterschied zwischen den Geschlechtern dar sondern auch das Verhalten. Häufig werden von den Männer als typische Erkrankungen oder Probleme besonders Erkrankungen der Prostata oder die erektile Dysfunktion oder auch die Glatzenbildung wahrgenommen. Doch es gibt noch mehr.

  • Männer haben eine um ca. 6 Jahre kürzere Lebenserwartung
  • Haben einen riskanteren Lebensstil
  • Männer gehen seltener zum Arzt
  • Männer nehmen nur halb so häufig wie Frauen Vorsorgeuntersuchungen wahr
  • Männer bekommen häufiger einen Herzinfarkt
  • Männer begehen häufiger Selbstmord

 

Erstmals im Jahr 2008 haben die Männer bei der Menge der verordneten Medikamente die Frauen überholt.

 

 

 

 

 

 

Betrachtet man die Indikationen so stellt man fest, dass Herz-Kreislauferkrankungen und Stoffwechselerkrankungen die Indikationen sind bei denen die Männer die Frauen deutlich übertreffen (Quelle: Studien der Techniker Krankenkasse).

 

 

 

 

 

Für diese Ergebnisse gibt es einige Erklärungen so haben doch auch mittlerweile die Männer die Frauen bei der Anzahl der Übergewichtigen hinter sich gelassen was auf ein weniger gesundheitsbewusstes Verhalten deutet.

Ernährung

Gerade bei der Ernährung gibt es viele Unterschiede, so essen Männer viel häufiger Fleisch oder tierische Fette und dafür weniger Obst und Gemüse als Frauen. Auch trinken Männer mehr Alkohol und rauchen häufiger als Frauen. Die typische Fettverteilung bei Übergewicht konzentriert sich beim Mann in der Regel auf den Bauch und gerade dieses Fett ist ungünstig. Bei einem Bauchumfang von mehr als 102cm und einem BMI der größer als 25 steigt das Risiko für folgende Erkrankungen an. 

Dies Verhalten führt zu Herz- Kreislauferkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

  • Bluthochdruck
  • Artherosklerose
  • Angina pectoris
  • Diabetes
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
Zielgrößen für Messwerte
Body Mass Index BMI 20 -25 Normalgewicht Adipositas über 30
Blutdruck unterer Wert (diastolisch) unter 95 oberer Wert (systolisch) unter 145
Cholesterin unter 200 HDL über 60, LDL unter 160 
Triglyceride unter 150  
Blutzucker nüchtern ca. 100 2 Stunden nach einer Mahlzeit nicht über 140

 

Neben einer gesunden Ernährung hilft auch eine ausreichende Bewegung fit und gesund zu bleiben. Dabei gilt: Nicht übertreiben, während Frauen Sport eher aus gesundheitlichen Erwägungen sehen neigen Männer dazu gewisse Grenzen auszuloten. Wer nicht sportlich aktiv ist sollte behutsam vorgehen, es muss nicht immer Sport sein, hier hilft auch schon wenn man einmal bewusst das Auto stehen lässt und eine Strecke zu Fuß geht oder statt eines Fahrstuhls die Treppe benutzt. Das Bewegungsprogramm kann man dann langsam steigern z.B. mit längeren Spaziergängen oder Wanderungen oder Fahrradtouren. Wer schon unter Herzschwäche leidet sollte keine größeren sportlichen Aktivitäten ohne Rücksprache mit dem behandelnten Arzt unternehmen. Ganz normal ist, dass mit zunehmendem Alter die Muskulatur zurückgeht, da die Muskulatur aber der Ort mit dem höchsten Energieverbrauch ist sinkt damit auch der Energiebedarf, was bei der Ernährung berücksichtigt werden muss. Auch ist ein gewisses Krafttraining von Vorteil, da durch Stärkung der Muskeln und eine bessere Beweglichkeit Stürzen im Alter vorgebeugt werden kann und dies gleichzeitig eine Osteoporoseprophylaxe ist. Osteoporose wird landläufig als Frauenkrankheit angesehen jedoch erkranken auch Männer daran nur ist der Eintritt der Erkrankung erst in höheren Lebensjahren als bei Frauen.

Im Rahmen unseres Programms "Leichter leben in Deutschland" bieten wir Ihnen eine Beratung auch zu Ernährungsfragen an, da bei diesem Programm nicht zwangsläufig die Gewichtsreduktion in Form einer Diät im Vordergrund steht sondern eine intelligente Ernährungsumstellung, die natürlich dann in Folge einen Gewichtsverlust zur Folge hat. Sie können also einiges bei uns über gesunde Ernährung erfahren.

Herzinfarkt

bei dieser eigentlich männertypische Erkrankung wird auch in jüngerer Zeit verstärkt auf die Frauen geachtet, da bei diesen die typischen Warnzeichen oftmals nicht vorhanden sind und dieses Ereignis nicht richtig wahrgenommen wurde aber trotzdem erleiden wesentlich mehr Männer einen Herzinfarkt und man sollte die Warnzeichen kennen, da immer noch bis zu 40 % aller Herzinfarkte tödlich enden und diese Quote nur durch schnelles Handeln verringert werden kann wenn der Betroffene schnellstmöglich mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht wird.

Die Symptome sind:

  • schwere, länger als 5 Min. anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können
  • starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb, Angst
  • zusätzlich zum Brustschmerz Luftnot, Übelkeit, Erbrechen
  • Schwächeanfall
  • blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß 

Das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen wird stark beeinflusst von Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte. 

Schlaganfall

Die Symptome sind:

  • Plötzliche Sehstörungen bzw Gesichsfeldausfall oder Doppelbilder
  • Plötzliches und anhaltendes Taubheitsgefühl in Arm oder Bein
  • Plötzliche Lähmungen oder Schwäche im Gesicht bzw. auch Arm oder Bein bevorzugt auf einer Körperhälfte
  • Plötzliche Sprachstörungen
  • Plötzliche extreme Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache

Auch beim Schlaganfall gilt, dass je früher eine Behandlung einsetzt desto geringer können die Schäden im Gehirn gehalten werden. Die Risikofaktoren entsprechen denen beim Herzinfarkt. Es gibt einige Tests mit denen man als Gesunder sein Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall einschätzen kann (z.B. den Procam-Test).  

Männerhaut

Die Oberschicht der Haut der Männer ist ca. 15 % dicker als Frauenhaut, das Hautbild ist gröber und hat ein besseres Wasserbindevermögen. Dies alles bewirkt, dass Männerhaut weniger empfindlich ist als Frauenhaut und später altert, hat die Alterung aber erst einmal eingesetzt, verläuft sie schneller. Trotzdem braucht auch Männerhaut regelmäßige Pflege, und durch die unterschiedliche Struktur der Haut wird deutlich, dass Frauenkosmetik für Männer eigentlich nicht geeignet ist.

Nur ein Drittel der Männer cremen sich nach dem Duschen ein. Auch die Haut im Gesicht wird durch die Rasur gereizt, die oberen Hautschichten werden abgeschürft, es kommt zu kleinsten Verletzungen, die ein Eindringen von Bakterien und somit Entzündungen ermöglichen können. Diese Probleme sind bei der Elektrorasur geringer als bei der Nassrasur, da hierbei auch noch der Säureschutzmantel der Haut zerstört wird. Auch benutzen Männer viel seltener einen Hautschutz nach dem Händewaschen. Die etwas wiederstandsfähigere Haut der Männer verleitet dazu allzu leicht auf Sonnenschutz zu verzichten. 

 

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