Zuzahlungen

Grundsätzlich gilt:

  • dass für jede Packung eines verschreibungspflichtigen Medikamentes eine gesetzliche Zuzahlung von mindestens 5,00€ zu zahlen ist. Es sei denn das Medikament kostet weniger als 5,00 dann zahlen Sie natürlich nur den Preis des Medikamentes.

  • für Medikamente, die zwischen 50,01€ und 100,00€ kosten beträgt die Zuzahlung 10% des Medikamentenpreises.
  • für Medikamente, die über 100,00€ kosten beläuft sich die Zuzahlung auf 10,00€ pauschal.
  • Verbandmittel 10% des Preises maximal 10,00€
  • Rezepturen 10% des Preises mindestens 5,00€ höchstens 10,00€.

Von dieser Zuzahlung kann man befreit werden, wenn man die persönliche jährliche Belastungsgrenze von 2 % des Einkommens erreicht hat, diese Grenze verringert sich für chronisch Kranke auf Antrag bei der Krankenkasse auf 1% des Einkommens.

Hat man im Laufe eines Jahres seine Belastungsgrenze erreicht so kann man für den Rest des Jahres von der Zuzahlung befreit werden.

Die Belastungsgrenze errechnet sich indem das eigene Bruttoeinkommen sowie das Einkommen anderer im Haushalt lebender Personen zusammengerechnet wird.

» Zuzahlungsrechner

Mit unserer » Kundenkarte können wir ihnen schnell die für die Beantragung Ihrer Befreiung nötigen Belege für Ihre Krankenkasse erstellen.

Neben diesen persönlichen Grenzen gibt es noch andere Möglichkeiten der Befreiung von der Zuzahlung:

Liegt der Preis eines Medikaments mindestens 30% unter dem Festbetrag (dies ist der Höchstbetrag den die Krankenkassen für einen Wirkstoff oder eine Wirkstoffgruppe bezahlen) so ist dieses Medikament von der Zuzahlung befreit. Diese Befreiung kann sich aber von Monat zu Monat ändern wenn sich die Festbeträge oder die Preise, die die Hersteller für ein Medikament verlangen ändern.

Ferner können die Krankenkassen bei Rabattverragsmedikamenten ganz oder teilweise auf die Zuzahlung verzichten.

 


Rabattvertäge

Durch die Gesundheitsreform sind die Krankenkassen verpflichtet mit Herstellern Rabattvertäge abzuschließen. Für die Versicherten der jeweiligen Krankenkasse stehen somit nur die Medikamente der Hersteller zur Verfügung mit denen solche Verträge geschlossen wurden. Wir in der Apotheke sind verpflichtet ggf. ein vom Arzt verordnetes Medikament gegen ein entsprechendes Rabattarzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff auszutauschen. Wenn im Einzelfall einmal Unverträglichkeiten auftreten sollten hat der Arzt die Möglichkeit im Rahmen der sogenannten Aut idem - Regelung das Medikament so zu kennzeichnen, dass Sie in der Apotheke das verordnete Arzneimittel bekommen.

AMNOG

Mit dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) haben sich für die Versicherten ab dem 01.01.11 einige Änderungen ergeben, die die Austauschverpflichtungen, die sich aus den Rabattverträgen ergeben, betreffen. Gleichzeitig wurde die Packungsgrößen-Verordnung geändert daraus ergibt sich, dass Sie u.U. Arzneimittelpackungen mit anderer Stückzahl als bisher bekommen. Mancher Wirkstoff kann für verschiedene Krankheitsbilder eingesetzt werden, war es bisher so, dass nur Medikamente ausgetauscht werden konnten, für die die Hersteller für alle gleichen Indikationsgebiete die Zulassung beantragt haben so genügt nunmehr , dass nur eine Indikation übereinstimmen muss. Im Extremfall kann es bedeuten, dass Sie ein Medikament erhalten bei dem Sie auf dem Beipackzettel Ihr Krankheitsbild nicht finden. Aber seien Sie sicher sie erhalten ein Medikament mit dem verordneten Wirkstoff. Bei Zweifeln geben wir Ihnen gerne Auskunft.

Eine weitere Möglichkeit wurde mit diesem Gesetz geschaffen. Sie haben jetzt die Möglichkeit Ihr Wunschpräparat in der Apotheke zu erhalten, vorausgesetzt es ist mit dem verordneten Medikament wirkstoffgleich und in der selben Packungsgröße. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten müssen Sie allerdings den Weg der Kostenerstattung beschreiten, Sie müssen also das Medikament in der Apotheke bezahlen und die Quittung dann bei Ihrer Krankenkasse zur Erstattung einreichen. Der Wermutstropfen an dieser Regelung ist, dass niemand vorhersagen kann wie hoch diese Erstattung ausfallen wird, da die Krankenkassen mit Sicherheit die gesetzliche Zuzahlung, eine Bearbeitungsgebühr und entgangene Rabatte einbehalten werden. Da wir nicht wissen wie hoch diese Summen sind können wir keine weitere Aussage treffen als dass nur ein Teilbetrag erstattet werden wird.   

 

Mehrkosten

Mehrkosten entstehen, wenn der vom Hersteller festgelegte Preis eines Medikaments über dem Festbetrag (also dem Höchstbetrag den die Krankenkasse erstattet) liegt. Von diesen Mehrkosten ist keine Befreiung möglich, sie müssen von jedem bezahlt werden, auch von Kindern.

Weitere Informationen: www.bmg.bund.de

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.